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Die Algarve auf eigene Faust entdecken

Die Algarve im äußersten Südwesten von Europa zieht sich am Atlantik entlang der portugiesischen Küsten. Die nördliche Grenze bildet das hügelige Alentejo, im Osten trennt der Rio Guadiana die Algarve und damit Portugal von Spanien. Der Naturraum unterteilt sich in die Bereiche Litoral, Serra und Barrocal. Die Serra de Monchique, das Monchique Gebirge, prägt den Nordwesten, das Barrocal ist die Vorgebirgslandschaft im Süden, das Litoral die Küstenregion.

Norbert Schollum / pixelio.de

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Von Sagres bis Albufeira

Die Region Algarve bietet Ihnen neben traumhaften Stränden eine Vielzahl von interessanten Ausflugszielen. Wunderschön ist das Monchique Gebirge mit dem Pico da Foia, von dem Sie eine unvergleichliche Aussicht über das Meer und das Umland haben. Auf der Strecke zum Gipfel finden Sie zahlreiche kleine Restaurants die die Spezialität der Region, Frango a Piri-Piri, gegrillte Hühner mit Chili, anbieten. Lediglich die kleine Stadt Monchique wird in dem dünn besiedelten Gebiet von Touristen häufig besucht. Circa sieben Kilometer von Monchique liegen Caldas de Monchique, die heißen Quellen. In der gesamten Region gibt es zahlreiche Quellen, die einen Teil der Stauseen wie den Albufeira da Barragem de Odiâxere füllen. Sie sollten auf jeden Fall Sagres sowie das Cabo de São Vicente besuchen. Halten Sie bei Aussteigen am Kap ihre Autotür gut fest, es weht dort immer ein starker Wind, und nehmen Sie auch eine Jacke mit, dort ist es selbst im Hochsommer ausgesprochen frisch. In Sagres lohnt ein Ausflug zum Fort Fortaleza de Sagres, von dem noch die Mauern und der Turm erhalten sind. Das ehemalige Fort befindet sich auf der Ponte de Sagres, einem riesigen Felsplateau. Hier liegen auch das verlassene Convento do Corvo, eine alte Klosteranlage, sowie zwei weitere Forts.

Traumstrände versus Sehenswürdigkeiten

Das Angebot an Ferienhäusern an der Algarve ist groß, von den meisten Häusern aus lassen sich die Strände gut erreichen. Geführte Touren zu den vielen Sehenswürdigkeiten können Sie in den Hotels oder auch in den Informationszentren größerer Städte wie Lagos, Armacâo de Pêra oder Faro buchen. In der Küstenregion gibt es eine Vielzahl archäologische Sehenswürdigkeiten. Vilamoura, südwestlich von Loulé, bietet Ihnen eine Art Freilichtmuseum rund um teilweise rekonstruierte römische Villen. Die Ruinen wurden erst 1971 entdeckt, die Anlage stammt überwiegend aus römischer Zeit, war jedoch auch von den Westgoten und den Arabern besiedelt. Hier erfahren Sie viel über achthundert Jahre Siedlungsgeschichte der Region. In der Nähe von Estói, nahe Faro, gibt es die römische Ruine von Milreu zu sehen. Die römische Villa stellt ein typisches Beispiel eines römischen Landhauses auf der Iberischen Halbinsel, eine sogenannte Villa rustica, dar. Sie gehörte zum römischen Ossonoba. Bereits seit 1932 zählt das heutige Freilichtmuseum zu den Nationaldenkmälern Portugals.

Strände, Meer und viele Sehenswürdigkeiten – die Algarve

Ein Urlaub an der Algarve lohnt nicht nur für Sonnenanbeter, sondern auch für Naturliebhaber, Kulturfreunde und Gästen, die sich für archäologische Sehenswürdigkeiten interessieren. Die Region zeichnet sich durch ihre abwechslungsreiche Landschaft, traumhafte Strände, hübsche Städte und zahlreiche interessante Ziele aus. Um flexibel wie möglich zu sein bietet sich ein Mietwagen an. Auf dieser Seite: Mietwagen Vergleich Portugal lohnt sich der Vergleich einiger Anbieter.

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Madeira, die romantische Insel im Atlantik

Die portugiesische Insel Madeira befindet sich im Atlantischen Ozean und gehört zur gleichnamigen Inselgruppe Madeira. Die Anreise und der Aufenthalt auf der paradiesischen Insel gestalten sich für EU-Bürger besonders leicht, da sich Portugal schon seit Längerem in der Europäischen Union befindet. Zahlreiche interessante Reiseangebote lassen sich hierzulande leicht finden. Der Name der Insel “Madeira” leitet sich aus dem Wort Holz ab und steht somit auch sinnbildlich für eine große Flora und Fauna, die sich über die ganze Insel zieht. Früher war die Insel fast überall mit Lorbeere bewachsen. Noch heute sind teilweise alte Bäume vorzufinden, die mehr als 500 Jahre Geschichte vereinen.

Frank Leber / pixelio.de

Der Duft der Insel

Wer sich für einen Urlaub auf Madeira entschließt, erreicht die Insel direkt mit dem Flugzeug. Die größte Stadt ist Funchal, wo viele Parks und botanische Gärten zu einem Spaziergang einladen.

Madeira ist eine Insel, die zahlreiche landschaftliche Gegensätze vereint. Während die eine Seite der Insel stark bewachsen ist und sich damit hervorragend für kurze oder längere Wanderungen in purer Natur eignet, faszinieren die steilen Bergrücken auf der anderen Seite der Insel. Vor vielen Jahrhunderten wurden diese urbar gemacht. Noch heute sind erstaunliche Terrassenfelder zu besichtigen. Diese werden zwar nicht mehr bewirtschaftet, prägen aber nach wie vor das Bild. Geprägt ist das Bild aber heute auch durch Eukalyptus und Akazien, die überall auf der Insel wachsen. Der Duft verbindet sich damit angenehm mit der Meeresbrise und durchzieht ganz Madeira.

Schon Sissi war hier

Reiseangebote kann man praktisch zu jeder Jahreszeit wahrnehmen. Im Sommer liegen die Temperaturen meist über 20 Grad Celsius. Zwar kommt es gelegentlich zu einigen Regentagen, doch diese zaubern eine romantische Atmosphäre über die ganze Insel. Auch im Winter halten sich die Temperaturen und fallen nur geringfügig unter 20 Grad Celsius. Schon Kaiserin Sissi liebte diese Insel und konnte an diesem malerischen Ort ihre Lungenkrankheit stabilisieren. Noch heute lassen sich viele Spuren von Ihrem Besuch auf der Insel finden. Schon im 20. Jahrhundert wurden auf Madeira Wasserkanäle (Levadas) gebaut, die auch eine Wasserverteilung im Süden der Insel ermöglichen. Dabei durchziehen die Kanäle das gesamte Inselbild und fügen sich in die imposanten Gebirgsketten ein. Die Berge ziehen sich teilweise bis auf über 1.800 Meter und sind dicht bewachsen. Ein Paradies für Romantiker!

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